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EMV-Messtechnik
Die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) beschreibt die Eigenschaft elektrischer und elektronischer Geräte, in ihrem elektromagnetischen Umfeld unbeeinflusst zu funktionieren und andere elektrische Geräte dabei nicht zu stören.
Bereits heute findet sich ich einem modernen Automobil eine große Zahl an komplexen Netzwerken und Bussystemen, die eine Vielzahl an Sicherheits- und Komfortfunktionen ermöglichen. Durch den Trend hin zu Elektromobilität und den damit verbundenen hohen Leistungen wird der Betrachtung der EMV erhöhte Aufmerksamkeit gewidmet.

 
EMV - Labor
EMV Labor
EMV Labor
EMV Labor
Seit Anfang 2013 ist das Rosenberger EMV Labor am Standort Fridolfing in Betrieb. Kernstück ist eine hochmoderne Absorberkabine für Störemissionsmessungen auf Komponentenebene entsprechend ISO 11452-2 und EN 55025 (CISPR 25).



Durch die Auskleidung mit Ferrit- und Hybridabsorbern sind Messungen im Frequenzbereich 9 kHz bis 18 GHz sowohl mit Antenne, Koppelzange als auch Streifenleitung möglich.



Darüber hinaus können eine Vielzahl an entwicklungsbegleitenden Untersuchungen durchgeführt werden. Beispiele hierfür sind Messungen der Signalintegrität von Hochgeschwindigkeitsdatenverbindungen, Kopplungsmechanismen an Hochvoltsystemen oder das Abstrahlungsverhaltens passiver und aktiver HF-Komponenten im Fernfeld.

Schirmmesstechnik
In enger Zusammenarbeit mit dem deutschen Kabelhersteller bedea wurde das Schirmmesssystem CoMeT entwickelt. Das Messsystem basiert auf einer Messung der Verkopplung zwischen einem inneren und einem äußeren Kreis in einer triaxialen Anordnung. Nach kurzer Vorbereitung wird hierbei der Prüfling in das Messsystem eingebracht und mit Hilfe eines Netzwerk-Analysators in kurzer Zeit vermessen. Das Messsystem findet mittlerweile weltweiten Einsatz. Ein Grund hierfür ist die Standardisierung der Methode durch die IEC in der Serie IEC 62153-4-X. Viele der bei Rosenberger in der täglichen Arbeit mit dem System gewonnenen praktischen und theoretischen Erkenntnisse fließen durch aktive Normungsarbeit in die stetige Verbesserung dieser Standards.

Mit Hilfe des triaxialen Schirmmessaufbaues können die Schirmungseigenschaften von Kabeln und Steckverbindern, beschrieben durch den Kopplungswiderstand und die Schirmdämpfung, messtechnisch ermittelt werden. Praktisch bietet dieses Messverfahren dem Ingenieur ein Werkzeug, um unterschiedliche Kabelschirmkonzepte bezüglich ihrer elektrischen Eigenschaften  bewerten zu können.
Zusammen mit einem universitären Kooperationspartner wurde eine grafische Benutzeroberfläche erstellt, um gewonnene Messergebnissse mit den aus der Theorie errechneten Schirmdämpfungen zu vergleichen.
In Zusammenarbeit mit bedea hat Rosenberger das Messrohr CoMeT (Coupling Measuring Tube) entwickelt. Es dient zur Beurteilung der Schirmwirkung (Schirmdämpfung, Kopplungs-widerstand und Kopplungsdämpfung) koaxialer und symmetrischer Kabel und Steckverbinder.

Vertrieb und Service:
bedea BERKENHOFF & DREBES GmbH